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HR-Texte sind Markentexte. Stellenanzeigen, Angebote, Absagen.

vor 5 Tagen
4 Min. Lesezeit

Bewerber:innen begegnen Ihrem Unternehmen in einer Stellenanzeige, in einem Angebot und manchmal in einer Absage. Klingen Ihre HR-Texte anders als Ihre Website, merken Kandidat:innen das.

Kurzantwort: HR-Texte sind alle Texte, die ein Unternehmen an aktuelle und künftige Mitarbeitende schreibt: Stellenanzeigen, Einladungen, Angebote, Absagen und Onboarding-Mails. Sie sind Markentexte, weil Kandidat:innen ein Unternehmen daran messen, wie es ihnen schreibt. Folgen HR-Texte der Markenstimme, wächst Vertrauen schon vor dem ersten Tag.

Stellenanzeigen, Einladungen, Angebote, Absagen: HR-Texte sind Markentexte. Bewerber:innen lesen sie aufmerksamer als fast alles andere, was Sie veröffentlichen, denn für die Lesenden ist es persönlich. Es geht um einen Job.

Trotzdem entstehen HR-Texte in vielen Unternehmen an einem anderen Ort als der Rest der Marke. Sie wachsen aus alten Vorlagen, aus einer Checkliste der Rechtsabteilung oder aus der letzten Anzeige, die jemand kopiert hat. Die Website klingt warm und direkt. Die Stellenanzeige klingt wie ein Formular.

Warum HR-Texte Ihre Marke prägen

Kandidat:innen vergleichen. Sie lesen Ihre Website, Ihre LinkedIn-Seite und Ihre Stellenanzeige am selben Abend. Klingen die drei wie verschiedene Unternehmen, schließen sie nicht auf Inkonsistenz. Sie schließen, dass sie nicht wissen, wie sich die Arbeit bei Ihnen anfühlt.

Das gilt auch für Absagen. Eine Absage ist der Text, an den man sich am längsten erinnert. Gleichzeitig entsteht sie am schnellsten und mit der wenigsten Sorgfalt. Wer abgelehnt wurde, merkt sich, wie die Absage geschrieben war, und manche erzählen es weiter.

Vier Stellen, an denen die Stimme in HR-Texten bricht

1. Die Stellenanzeige

Stellenanzeigen beginnen oft mit einer Liste dessen, was das Unternehmen ist: dynamisch, innovativ, führend. Bewerber:innen wollen wissen, wie die Arbeit an einem Montag aussieht. Beschreiben Sie eine echte Aufgabe, ein echtes Team und das, was an dem Job schwierig ist. Das ist ehrlicher und näher an Ihrer Marke.

2. Das Angebot

Ein Angebot ist ein Rechtsdokument und ein erstes Willkommen zugleich. Sie können die juristischen Teile behalten und trotzdem mit einem menschlichen Satz in Ihrer Stimme beginnen. Der erste Absatz ist der, den Kandidat:innen zweimal lesen.

3. Die Absage

Sagen Sie früh ab, sagen Sie es klar und im selben Ton, in dem Sie zum Gespräch eingeladen haben. Kein „Leider hatten wir viele starke Bewerbungen“ mit anschließendem Schweigen. Ein konkreter Satz dazu, warum, zeigt Respekt.

4. Die Onboarding-Mails

Willkommens-Mails und Checklisten für die erste Woche entstehen oft aus einer Vorlage, die seit Jahren niemand angefasst hat. Es ist der erste interne Text, den neue Kolleg:innen bekommen. Er zeigt, ohne es zu sagen, wie man hier schreibt.

So bringen Sie HR-Texte in Ihre Markenstimme

Sie müssen nicht alles neu schreiben. Beginnen Sie mit den fünf Texten, die am häufigsten rausgehen, und gehen Sie so vor:

  • Sammeln Sie die aktuellen Fassungen von Stellenanzeige, Einladung, Angebot, Absage und Willkommens-Mail.

  • Markieren Sie jeden Satz, den Sie einer Kandidatin nie persönlich sagen würden.

  • Schreiben Sie diese Sätze in Ihrer Markenstimme neu und behalten Sie juristische Formulierungen, wo sie bleiben müssen.

  • Legen Sie je Texttyp ein gutes Beispiel in Ihrem Voice-Guide ab, damit die nächste Person einen Startpunkt hat.

Auch HR braucht beide Seiten der Stimme. Warum, haben wir in Unternehmensstimme oder persönliche Stimme? beschrieben: Das Unternehmen setzt den Rahmen, die Person bringt den Ton mit.

HR-Texte und KI-Tools

Viele HR-Teams nutzen inzwischen KI-Tools für Stellenanzeigen und Absagen. Das spart Zeit und macht das Auseinanderdriften leichter. Ohne Ihre Stimme im Prompt schreibt das Tool die durchschnittliche Stellenanzeige des Internets. Mit einem kurzen Guide im Prompt startet der Entwurf näher bei Ihnen.

VERA for Business ist dafür gebaut. Der Company Layer hält die gemeinsame Stimme fest, damit HR, Vertrieb und Marketing vom selben Punkt starten. Der Individual Layer hält fest, wie eine Recruiterin oder ein Teamleiter innerhalb dieser Stimme klingt.

Ein kurzer Check für diese Woche

Nehmen Sie eine Absage und eine Stellenanzeige aus dem letzten Monat. Lesen Sie beide laut vor, als säße die Kandidatin Ihnen gegenüber. Wo Sie stolpern, ist die Stimme gebrochen. Was Sie so nie sagen würden, schreiben Sie um. Fragen Sie eine Kollegin außerhalb von HR, ob beide Texte nach dem Unternehmen klingen, das sie kennt. Lautet die Antwort zweimal nein, haben Sie Ihre erste Verbesserung gefunden, und sie hat zwanzig Minuten gedauert. Wiederholen Sie den Check einmal im Quartal. So bleibt die Stimme in HR kein Projekt, sondern eine Gewohnheit.

Fazit

HR-Texte sind oft der erste lange Text, den Bewerber:innen von Ihnen lesen, und der letzte, an den sich Abgelehnte erinnern. Sie verdienen dieselbe Sorgfalt wie Ihre Website. Beginnen Sie mit fünf Texten, einer Stimme und je einem Beispiel. Der Rest folgt.

Sie möchten, dass HR, Vertrieb und Marketing wie ein Unternehmen klingen? Schauen Sie sich VERA for Business an.

FAQ

Warum sind HR-Texte Markentexte?

Weil Kandidat:innen ein Unternehmen daran messen, wie es ihnen schreibt. Stellenanzeige, Angebot und Absage sind oft der erste und der letzte Kontakt, und sie prägen, wie Menschen über Sie als Arbeitgeber sprechen.

Wie gestaltet man eine Absage-Mail markenkonform?

Schreiben Sie sie früh, halten Sie sie kurz und bleiben Sie im Ton des restlichen Verfahrens. Ergänzen Sie einen konkreten Satz zur Entscheidung. Lassen Sie Floskeln weg und lassen Sie eine Person mit Namen unterschreiben.

Kann KI Stellenanzeigen in meiner Markenstimme schreiben?

Ja, wenn das Tool Ihre Stimme als kurzen Guide bekommt, mit bevorzugten Wörtern, Tabuwörtern und einem guten Beispiel. Ohne das schreibt es die durchschnittliche Stellenanzeige. Lesen Sie den Entwurf immer, bevor er rausgeht.

Dieser Blogpost wurde mit Unterstützung von KI erstellt

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